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Laufende Sozialprojekte:


Migranten werden zu Bildungsexperten für andere Migranten

Projekte


 

Dieses Projekt ist von Soroptimist International Deutschland 2017 mit dem Preis für das beste Projekt 2016/2017 ausgezeichnet worden.

 

Der Club Stade hat das Bildungsprojekt "Vielfalt nutzen - Bildungsqualität steigern" des Zentrums für interkulturelle Kommunikation und Kopetenz e.V. (Zinkko)  2016 mit einer Spende von 3500,-- € unterstützt.

Mit dieser Spende konnte der Verein ab August 2016 die weitergehende Qualifizierung  der Bildungsexperten fortsetzen.

 

Die Ausbildung der 23 mehrheimischen Frauen und Männer mit Migrationshintergrund zu Bildungsexperten fand von September 2015 bis Mai 2016 statt. Die Teilnehmer an diesem Projekt sind in Deutschland heimisch. Zugleich sind sie ihren Herkunftsländern eng verbunden. Gemeinsam sprechen sie mehr als 20 Sprachen. Die Ausbildung beinhaltete alle wichtigen Elemente des deutschen Bildungssystems von der frühkindlichen Förderung bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium.

Seit  Abschluss ihrer Ausbildung im Mai 2016 beraten und informieren sie ausländische Eltern in ihren jeweilgen Muttersprachen, damit diese besser informiert die wichtigen Entscheidungen für ihre Kinder im deutschen Bildunssystem treffen können. Aber auch Kindergärten und Schulen können auf das Wissen und die Erfahrungen der mehrsprchlischen Multiplikatoren zurückgreifen und sich beraten oder fortbilden lassen. Zusätzlich stehen die Bildungsexperten als Sprachmittler für die Bildungseinrichtungen zur Verfügung.

Die Bildungsexperten werden bei ihrer Informations- und Beratungsarbeit weiterhin intensiv unterstützt und begleitet, um den Aufbau eines interkulturellen Bildungsnetzwerkes zu intensivieren und zu kräftigen. Das Netzwerk besteht aus den Zinkko-Bildungsexperten und den Vertretern aller Bildungseinrichtungen, die im Jahr zuvor als Referenten an deren Qualifizierung mitgewirkt hatten.

 

Die Projektleitung bleibt in den Händen von Iyamide Mahdi (Zinkko e.V.). Sie wird durch unsere ehrenamtlich arbeitende Clubschwester Gertrud Christophersen fachlich unterstützt.

 

 

Bild Rachel Wahba

Projekt: Förderung der Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch

Seit 2001 fördert der Stader Club die Arbeit der Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch. Die Beratungsstelle steht in städtischer Trägerschaft und wird geleitet von Helga Hanssen, Diplom-Sozialpädagogin, Familien- und Kindertherapeutin mit Zusatzqualifikation zur Aufdeckung und Therapie zu sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen.

Die Beratungsstelle bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die in ihrer Kindheit sexuell missbraucht wurden, Unterstützug und Hilfe an.

Das Angebot ist kostenlos, die Beratungen sind vertraulich.

In der Beratungsstelle wird Missbrauchsverdacht geklärt. Betroffene Kinder und Jugendliche werden ggf. im Strafverfahren begleitet.

Im Weiteren gibt es für Kinder und Jugendliche ein Therapieangebot in der Beratungsstelle. Die Bezugspersonen der Kinder werden im Rahmen von Elterngesprächen regelmäßig beraten.

Der Club Stade unterstützt seit 2001 mit jährlichen Zuwendungen die Arbeit der Beratungsstelle. Im Mittelpunkt stehen dabei die Aufklärungs-und Präventionsarbeit.

Mit der diesjährigen Spende kann eine zusätzliche Theateraufführung des Stücks "Ganz schön blöd" finanziert werden.

 

 

 

 

 

Nähstube Ottenbeck

 

Seit ihrer Einrichtung 2017 gehört die Nähstube zu den Projekten, die wir mit unserer Förderung begleiten.

Die Nähstube ist vom Ottenbecker Forum einem Verein zur Förderung der Stadtteilarbeit und der Flüchtlingshilfe Ottenbeck in der Begenungsstätte am Sophie-Scholl-Weg eingerichtet worden.

Zur Zeit treffen sich hier knapp ein Dutzend Nachbarinnen aus aller Herren Länder unter der kompetenten Anleitung einer Schneiderin, um Kleidungsstücke, Kissenbezüge oder auch Stofftiere zu nähen. Während ihre Kinder betreut werden, haben die Frauen Ruhe, um sich auszutauschen und Neues zu lernen.

Die jetzige Spende dient vor allen Dingen der Reparatur und Wartung der Nähmaschinen und der Anschaffung von Verbrauchsmaterial.

 

 

Soroptimistweg

Seit weit über 1000 Jahren sind Pilger auf den alten Heer- und Handelswegen von Nordjütland durch Dänemark und Deutschland nach Rom und Santiago de Compostela gegangen. Ein Teil dieses Weges ist die Strecke von Itzehoe nach Bremen. Dieser Teil des Weges wird "Soroptimistweg" genannt, denn diesen Weg und den Pilgerweg von Lübeck nach Göttingen haben die SI-Clubs aus Norddeutschland von 2006 bis 2010 im Rahmen der Umsetzung des Mottos "Frauen bauen am Frieden durch Bewahrung des lokalen Kulturerbes" wieder aufgespürt und eingerichtet und für die Pilger gut auffindbar ausgeschildert.

Seit 2010 hat es der Stader SI-Club mit Unterstützung des SI-Clubs Buxtehude übernommen, die Pflege dieses Weges finanziell und aktiv zu fördern. Dazu gehören die Ausschilderung, die Gewinnung von Pilgerherbergen, die Beratung von Interessenten, die Herausgabe von Flyern und die Information auf Veranstaltungen über diese Strecken des Pilerweges durch Norddeutschland.